Gebäudeenergieberatung

Warum Energieberatung?Energie-Sparschwein

Energie wird immer teurer. Primärenergieressourcen wie Erdöl, Erdgas oder Kohle gehen zur Neige. In absehbarer Zeit  wird die Erdölförderung nicht mehr steigen. Wohl aber der Energiebedarf und mit ihm die Energiepreise, anhaltend und in zunehmendem Maße. Eine Trendwende ist nicht in Sicht .
Der Einsatz erneuerbare Energieformen nimmt zu, hat sich aber noch nicht etabliert.
Die beste Form seine Energiekosten zu senken ist die, Energie zu einzusparen.
Durch Minderung des Bedarfes - Energie wird daran gehindert das Gebäude zu verlassen - sinkt der Nutzenergiebedarf.
Zusätzlicher Einsatz moderner Heizungsanlagen - Energie wird effizient erzeugt - sinkt der Endenergisbedarf.
Zusätzliche Nutzung erneuerbarer Energieformen - zusätzliche CO2-Emission wird vermieden - sinkt der Primärenergiebedarf

Die Ziele der Gebäudeenergieberatung sind:

1. Energie einzusparen durch
- Motivation zu Veränderungen im Konsumentenverhalten und
- durch bewussten Umgang mit Energieträgern wie Öl, Gas, Kohle oder Elektrizität.
2. Die Energieeffizienz Ihrer Immobilie durch die Reduzierung von Wärmeverlusten zu steigern, sowohl bei der
- Transmission (Wärmetransport durch Baustoffe hindurch) als auch bei der
- Ventilation (Wärmetransport durch Luftbewegung).
3. Die Verwendung erneuerbarer Energien
- Biomasseanlagen wie Stückholz- oder Pelletkessel oder
- solarthermische Anlagen als Wärmeerzeuger als auch die Installation einer
- Photovoltaikanlage als Solargenerator sollte erwogen werden.
4. Ein weiteres Beratungsziel ist auf die Qualität der Raumluft gerichtet.
- notwendige Luftwechselraten
- ein gesundes Niveau der Luftfeuchtigkeit in Ihren Lebensräumen (ca 4o% - 60%)
- allergene Belastungen reduzieren
5. Der Gebäudeenergieberater ist ein Wegweiser im Dickicht der Fördermaßnahmen
- ca 4600 Förderprogramme in Deutschland

Die Grundlagen der Gebäudeenergieberatung:

- Europäische Richtlinie 2002/91/EG über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden
- Energie-Einspar-Verordnung (EnEV)
- Erneuerbare-Energien-Gesetz – (EEG)
- DIN 4108 Teil 6 - Wärmeschutz im Hochbau
- DIN V 18599 - Energetische Bewertung von Gebäuden
- DIN 4701 Teil 10 - Energetische Bewertung der Anlagentechnik

Zielgruppen für die Gebäudeenergieberatung sind:

- Wohnungseigentümer
- Mieter
- Kleine und Mittelständische Unternehmen

Der Ablauf einer Gebäudeenergieberatung

– Analyse der Immobilie vor Ort
– Sowohl das Gebäude selbst als auch die Gebäudetechnik werden analysiert
– Unterlagen und Zeichnungen sind sehr hilfreich
– danach werden Vorschläge zur energetischen Verbesserung der Immobilie unter Berücksichtigung
– energetischer Wechselbeziehungen und
– energetischer Schwachstellen ausgearbeitet, an Hand der Sie Ihre
– Investitionsentscheidung treffen können
– als Service wird Ihnen von mir ein Energiebedarfsausweis ausgestellt

Gebäudeenergieberater Heiko Seelig

- 1957 in Berlin geboren
- verheiratet
- 1985 dipl. Elektroingenieur
- 1985-1993 Angestellter
- 1993 Gründung der HPT Elektro GmbH
- 2000 Solarberater
- 2002 Gebäudeenergieberater im Handwerk
- 2008 Fachplaner für Energieeffizienz
- eingetragen bei der DENA, BAFA, KfW und Handwerkskammer

Die Kosten der Gebäudeenergieberatung, Förderinstrumente

- 499,80 € pro Tagewerk für Ein- und Zweifamilienhäuser 
- Das Förderprogramm der BAFA trägt einen Teil der Beratungskosten.
- 799, 68 € pro Tagewerk einfache Gewerbebauten
- Das Energieffizienz-Förderprogramm der KfW trägt einen Teil der Beratungskosten.

Die Vor-Ort-Beratung

Im Rahmen einer Vor-Ort-Beratung identifiziert Gebäudeenergieberater Heiko Seelig energetische Schwachstellen an Ihrem Gebäude. Ein Energieausweis ist im Ergebnis einer Vor-Ort-Beratung enthalten.

Die EnergieEinsparVerordnung (EnEV) 2006 unerscheidet zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis.

Der Verbrauchsausweis ist individuell und beinhaltet natürlich das Nutzerverhalten einer Immobilie. Um ihn zu erstellen, muss eine Auswertung von mindestens drei aufeinander folgenden Energieabrechnungsjahren vorgenommen und einige Angaben zu Ihrem Gebäude bereitgestellt werden. Diesen Energiepass zum Vergleich mit anderen ähnlichen Gebäuden heranziehen zu wollen ist nicht möglich, da sich Nutzer nicht normiert verhalten. Verbrauchspässe weisen in aller Regel geringere Verbräuche aus.

Der Bedarfsausweis ist gebäudespezifisch und geht von genormter Nutzung aus. Für einen solchen Pass inspiziert unser Gebäudeenergieberater Ihr Haus. Nur dadurch gewonnene Kenntnisse über den baulichen Zustand Ihrer Immobilie können zur Empfehlung individueller Sanierungsmaßnahmen führen. Ein weiterer Vorzug des Bedarfsausweises ist seine deutlich bessere Eignung gleichartige Gebäude miteinander zu vergleichen.

Schon kleine Veränderungen helfen beim Energie sparen

Unsere Energiespartipps geben Ihnen konkrete Hinweise zur Reduzierung Ihres Energiebedarfes ohne Sanierungsmaßnahmen.